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Autor Thread - Seiten: -1-
000
24.08.2003, 11:47 Uhr
Modulo

Foren Geselle


Sacht mal, es heißt doch immer, dass bei einer MD5 Verschlüsselung einfach alles, egal wie lang es vorher war, auf eine Einheitslänge von 32 Byte gebracht wird und das Ganze dann unumkehrbar verschlüsselt ist, wobei jeder Information genau ein 32 Byte Chiffretext zugewiesen ist.
Ne Hash-Verschlüsselung halt...

Aber da stellt sich mir doch eine Frage:
Aufgrund der begrenzten Länge des Ausgabetextes sind doch "nur" exakt 32^36 = 1532495540865888858358347027150309183618739122183602176
Kombinationen dieser 32 Zeichen möglich. Das würde doch aber heißen, dass die Informationsmenge, die existiert und verschlüsselt werden kann, auf eben diese Zahl beschränkt ist und alles was darüber hinaus existieren _könnte_ keinen einmaligen Verschlüsselungswert mehr zugewiesen bekäme, was jedoch aufgrund der Mathematik die sich hinter diesem Algorithmus verbirgt angeblich unmöglich sein soll.

Denk ich da irgendwie verkehrt oder ist das wirklich so?!

Gruß, MD
--
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001
24.08.2003, 13:46 Uhr
thodi
Moderator
Foren Champion


Da hast du schon weigehend recht. Es gibt "nur" 2^128 (340282366920938463463374607431768211456) verschiedene MD5-Prüfsummen. Allerdings ist diese Zahl so groß, und der Algorithmus so gut, dass da kaum Kollisionen auftreten sollen. Hash-Algorithmen sind nur dann gut, wenn das Finden einer anderen Eingabe B, die die gleiche Ausgabe liefert wie Eingabe A extrem schwierig ist.
--
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