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Autor Thread - Seiten: -1-
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17.11.2002, 19:04 Uhr
[Hacky]

Foren Inventar


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X-Server by saints saints@psychojoe.org
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Das X-Windows-System (X11 oder X) wurde in Zusammenarbeit mit MIT (Massachusetts Institute of technology) mit der Firma DEC (Digital Equipment Corporation) entwickelt.
Das ziel war die Entwicklung eines Geräte und Betriebssystem unabhängigen grafischen Ein und Ausgabesystems.
Das Zeil wurde erreich denn X11 hat sich als Industriestandard für grafische Anwendungen durchgesetzt - bei den Unix
sowie bei den Unix Derivaten.

Soviel dazu, nun zum Hauptteil :

Von LINUX werden viele verschiedene Grafikkarten unterstuetzt, und so existiert fuer jede ein eigener X-Server.
Diese werden generell XFree86 genannt, da sie an die Rechner mit INTELProzessor 80x86 angepasst und vom XFree86 Project entwickelt wurden.
Sprich, Xfree86 stellt nichts anderes als eine freie Implementierung des X-Window Servers dar.

Es stehen für Releases verschiedene X-Server zur Verfügung.. z.B.

XF86_MONO - Monochrom-Grafikkarten
XF86_VGA16 - Standard-VGA-Grafikkarten
XF86_SVGA - Super VGA Grafikkarten
XF86_S3 - Grafikkarten mit S3-Chipsatz

=> /usr/bin/X11

Der verwendete Server wird über den Namen X angesprochen.

# ls -l x
lrwxrwxrwx 1 root root 16 Nov 12:30 X -> /var/X11R6/X*
# cd /var/X11/R6/bin/X
# ls -l X
lrwxrwxrwx 1 root root 15 Nov 16:30 -> /usr/X11R6/bin/XF86_SVGA*


Der X-Server soll also ein Fenstersystem darstellen.
Man teilt den Bildschrim in mehrere Ausgabenbereiche, sprich Fenster.
Jedes Fenster kann als virtuelles Fenster verstanden werden.
Sprich, dank der Multiaskinfähigkeit von LINUX kann man nun mehrer Programme nebeneinander laufen lassen
anstatt mit ALT+F1 oder ALT+F2 immer hin- und herzuschalten.
Wobei jedes virtuelle Terminal die gleiche Funktionalität und Leistungsähigkeit wie der gesamte Bildschirm besitzt.
z.B :

- Die Auflösung
- Die Anzahl der Farben

Das X-Window System ist ein ganz normaler X-Client welcher für ordnung unter den Fenstern sorgt.
Natürlich kann er als soclher auch durch jedes andere Programm ersetzt werden, welches die entsptrechenden Dienste
bereitstellt.


z.B :

- Fvwm95
- KDE Window Manager
- Motif Window Manager
- GNOME Window Manager (z.B. windowmaker)
- GNOME Window Managar (z.B. Enlightenment)

In der Regeln enden die namen der entsprechen Programme mit vwm (window manager).
Unter LINUX könnt ihr unter mehreren Window Managern auswählen :

- kwm
- twm,ctwm
- Fvwm (95)

Kommerzielles Produkt : Motif Window Manager

- mwm

Was jeder Window Manager kann/können sollte :

- Vergrößern/Verkleinern von Fenstern
- Verschieben von Fenstern
- Festlegen, welches Fenster gerade die Tastatur _besitzt_ -> Fokus
- Fenster als Symbol darstellen
- Fenster schließen


Um nicht für jeden X-Client eine Konfigurationsdatei erstellen zu müssen, stellt das X-Window-System bereits einige zur Verfügung-
Dennoch hat der User die Möglichkeit seinen eigenen zu verwenden.
Wird eine Konfigurationsdatei benötigt, sucht das X-Window-System diese in mehreren verzeichnissen und unter Umständen in verschiedenen Namen, sprich das X-Window-System wird durch eine Suchstrategie erreicht.
Diese wird in einer bestimmten Reihenfolge durchgeführt, die erste Datei die das X-Window-System findet ist die
Konfigurationsdatei.


Sie wird in den folgenden Reihenfolgen gesucht :

1. $HOME/.xinitrc
2. /usr/X11/lib/X11/xinit/xinitrc

oder

1. $HOME/XF86Config
2. /usr/X11/lib/X11/XF86Config

Die zwei wichtigsten Konfigurationsdteien unter dem LINUX-Betrisbssystem sind :

- X-Server : .xinitrc. XF86config
- Window Manager :

- FVWM : .fvwmrc
- FVWM95: .fvwm95rc

Informationen über die Konfiguration : usr/doc/faq/Xfree86-howto.

Das starten des X-Window-System beginnt mit einem kleinen Shell Script :

/usr/bin/X11/startx

Dieses wiederrum setzt dann eine Reihe von Startvariablen und startet das Programm xinit,
dessen Aufgabe ist die initialisierung des X-Window-Systems.

Starten des X-Server : Schritte


(Shellscript)

$HOME/.X-Serverrc
$/usr/X836/lib/X11/xinit/X-Serverrc

(Informationen die der X-Server ausliest aus der Konfigurationsdatei)

$HOME/XF86Config:
/usr/X836/lib/X11/XF86Config

(Starten einzelner X-Clients // durch eines der folgenden Shell Scripts)

$Home/.xinitrc
/usr//X836/lib/X11/xinit/xinitrc

Einer der X-Clients ist der Window Manager -> Shellvariable WINDOWMANAGER

Um Motif Window Manager zu verwenden müsste die Variable gesetzt werden -> Im Loginscript

WINDOWMANAGER=mwm

Für KDE Window Manager:

WINDOWMANAGER=kwm



Welchem X-Server man verwenden sollte, hängt von der Grafikkarte ab.
z.B. bei Verwendung einer Super-VGA-Karte : XF86_SVGA.
LINUX greift auf den Namen /usr/bin/X11/X zurück, also führt die Anpassung über einen
entsprechenden symbolischen Link durch.

Sprich bei einer Standard-VGA-Karte muss als root dieser Link angelegt werden :

# pwd
/usr/X11/bin
# rm X
rm : remove `x`? y
# ln -s XF86_VGA16 X

Alle weiteren Angaben, werden in die XF86Config sprich in die Konfigurationsdatei des X-Servers, wie z.B. die Auflösung,
angegeben.
Diese Konfigurationsdatei kann durch ein Programm erstellt werden : XFree Setup.

Diese beschreibt die _Geräte_ des X-Servers sowie die damit verbundenen Angaben, z.B. Maus etc.

Jeder X-Server benötigt eine Maus.
Die Einstellung erfolgt über XF86config, wozu 2 Angaben erforderlich sind :

- Typ der Maus ( PS/2-Maus, Microsoft... )
- Anschluss der Maus (serieller Port, Bus ..)

Beide Angaben werden in einer Zeile zusammengefasst:

Microsoft "/dev/cua0"
PS/2 "/dev/psaux"
Logitech "/dev/mouse"

In der Regel wird allerdings bei allen Einträgen die gleiche Gerätedatei angegeben /dev/mouse.


Es ist möglich mit dem X-Window-System auf einer größeren Bildschirmfläche zu arbeiten,
als jene die wirklich existiert.
Auf dem Bildschirm wird dann allerdings nur ein kleiner Ausschnit der gesamten Bildschirmfläche angezeigt.
Da diese Fläche nicht wirklich exisitiert wird sie auch als "virtueller Bildschirm" bezeichnet.

Beim Start eines X-Servers wird, falls ein virtueller Bildschirm konfiguriert wurde, automatisch der obere linke Ausschnitt dargestellt.
Angabe :

ViewPort 0 0

Durch Änderung der Werte kann jeder beliebige Ausschnitt dargestellt werden.


Kommt nun eine Fehlermeldung á la :

X11 : no screens found

konfiguriert man dieses nun anhand von : XF86config
Alternativ kann man ggf. noch in den Screen Abschnitt der XF86Config bzw./oder XF86Config-4 reinschauen.


Von XF86Config gibt es 3 Varianten :

- XF86Config
- XF86Config - textbased
- XF86Config - shell based



* geschrieben von saints.

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