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000
22.01.2003, 20:58 Uhr
Modulo

Foren Geselle


Also, ich hätt da mal ne Frage:

Warum ist es nachts dunkel?

Ich will auf diese Frage bitte nicht solche Antworten haben, wie:
Na weil bedingt durch die Erdrotation das Licht der Sonne nur nacheinander bestimmte Teile der Erdoberfläche überstreicht ...

Mir geht es eher darum, dass es ja im Universum (welches bekanntermaßen endlich aber unbegrenzt ist) zwar eine endliche Zahl von leuchtender Materie (sprich Sternen etc.) gibt, diese aber in den Billionen-, Billiarden- oder sogar Trillionenbereich spielt.
Weshalb erstrahlt also der Nachthimmel aufgrund dieser Tatsache nicht in einem grellen weiß???
--
Ordnung ist die primitivste Form des Chaos!
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001
22.01.2003, 22:42 Uhr
MegaVolt

Foren Geselle


Das Licht muß ja irgendwo herkommen... Und es kommt in den meißten Fällen nicht von den Sternen. Es gibt eine Reihe verschiedener Lichtquellen im Universum (zu den Bekanntesten gehören wohl die Sonnen) Die meißten Sterne reflektieren das Licht nur...(wie du schon sagtest)

Zum Einen ist das Universum zwischen den Sternen ja nicht komplett Materiefrei! Sprich das Licht wird von Staubpartikeln und Gaswolken gestreut.
Zum Anderen "ermüdet" das Licht angeblich mit der Zeit. (Da streiten sich aber die Geister)!!!

Der Punkt ist aber das ein Stern, der sehr weit entfehrnt ist, ja nicht gebündeltes Licht wie ein LASER genau auf die Erde wirft. Sondern die Lichtdichte proportional zur entfehrnung abnimmt... Mit anderen Worten ist zwar überall Licht am Nachthimmel, die Intensität ist aber zu gering, um mit unseren technischen Mitteln wahrgenommen zu werden.
Wenn du außerhalb unserer Atmosphähre den Sternenhimmel betrachtest siehst du schon etwas mehr.

Deshalb werden leistungsfähige Teleskope auch mit riesigen Parabolspiegeln gebaut. (Weil es teuer, aufwendig und schwierig ist, große schwere Linsen herzustellen. Und je größer der Spiegel ist, desto mehr Licht wird aufgefangen)
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002
22.01.2003, 23:02 Uhr
ToP-PaPPa
Der, der den Hammer schwingt
Foren Papst


[ot]
Soweit bringen uns also die neuen Unterforen *g* Es geht Religion, und wieso es Nacht dunkler ist als drinnen.

Computer-Freaks beschäftigen sich also doch nicht nur mit Computern...
[/ot]
--
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003
22.01.2003, 23:46 Uhr
MegaVolt

Foren Geselle




Es ist doch Nachts nicht dunkler als drinnen...

Nachts ist es kälter als draußen!!!

Aber mal im Ernst...Wenn man zum Beispiel in einem Tuning-Club ist, labert man doch auch über andere Dinge als Tuning...oder?

Aber das gehört in einen anderen Threat...
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004
23.01.2003, 21:20 Uhr
Modulo

Foren Geselle


Wo wir grad bei Licht waren ...

Ich glaub da hab ich noch ne Frage:
Angenommen, man würde ein Raumschiff konstruieren, was nur gebündeltes Licht, also Laser, als Antrieb verwendet, könnte sich dessen Geschwindigkeit sich dann nicht immer mehr an die Lichtgeschwindigkeit annähern?
Man könnte es doch so bauen, dass es praktisch aus zwei Teilen besteht zwischen denen sich ein Laserstrahl befindet. Der vordere Teil emittiert das Licht, welches eine Rückstoßwirkung auf das Schiff hat. Durch die von dir (MegaVolt) erwähnte "Ermüdung" verliert das Licht einen Teil seiner Energie, es trifft also mit vermindertem Impuls auf den Reflektor im zweiten Teil des Schiffs auf. Da das Licht dann dort, wie gesagt, reflektiert wird, kommt es wieder an der Strahlungsquelle an. Dort verursacht es weiteren Vortrieb, der durch andauernde Strahlenemission immer weiter gesteigert wird...

... ODER???
--
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005
23.01.2003, 21:52 Uhr
ToP-PaPPa
Der, der den Hammer schwingt
Foren Papst


Und schwupps gewinnen wir energie aus dem nichts...
--
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006
23.01.2003, 22:10 Uhr
MegaVolt

Foren Geselle


Noe kann man nicht...Da Licht ansich keinen Rückstoß/Impuls erzeugt...soweit ich weiß...

Man könnte aber zum Beispiel (theoretisch) eine Atombombe direkt hinter einem Schiff zünden...Das Schiff bewegt sich danach mit einer bestimmten Geschwindigkeit. Nun wird eine weitere Atombombe (von denen sich sehr viele an Bord des Schiffes befinden müßten... ) aus dem Heck gelassen und gezündet... Da sich die Bombe mit der gleichen Geschwindigkeit wie das Schiff bewegt, wird das Schiff wieder beschleunigt...und so weiter...

Ich denke du hast auf die Sonnensegel bzw. auf den Sonnenwind angespielt...

Bei dieser Antriebsmethode wird der "Sonnenwind" von einem Riesigen Segel aufgefangen und der Strahlungsdruck drückt dann in die Segel.

Bei dem Sonnenwind handelt es sich aber nicht um Photonen, sondern um Elektronen und Protonen (die ja eine Masse besitzen...deshalb der Impuls) die mit einer Geschwindigkeit von ca. 350-400 km/Sekunde von der Sonne weggeschleudert werden. Ein LASER erzeugt diesen Sonnenwind nicht...
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007
23.01.2003, 23:36 Uhr
ToP-PaPPa
Der, der den Hammer schwingt
Foren Papst


1) Auch Photonen haben einen Impuls. Soweit die Physik... Erst gibt es sie nicht, dass gehen sie von 0 auf 1 aus Lichtgeschwindigkeit. Wie auch immer dies gehen soll. Sie besitzen eine "bewegte Masse".

2) Der Sonnenwind der Solarsegel antreibt, besteht aber bestimmt nicht aus Elektronen... Das würde böse kitzeln *G*

3) Habe in der Schule auch mal ausgerechnet, was für einen Druck Photonen auf ein Segel mit ner gewissen Fläche ausüben...
--
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008
24.01.2003, 01:35 Uhr
MegaVolt

Foren Geselle


1) Hast recht...Der ergibt sich aber nicht aus der Masse...Da Photonen keine Masse haben können...Glaube, die Energie wird beim Aufprall in Masse umgewandelt...
--> Eine Masse kann niemals Lichtgeschw. erreichen!!!...
Aber E=m*c^2 !Daraus resultiert die Masse...
(Der Druck beträgt ca. 1mg/m^2 ... ohne die Elektronen und Protonen )

2) Doch, doch... Elektronen und Protonen...Aber das Magnetfeld der Erde lenkt sie ja ab...aber um zu testen wie sich das anfühlt könnte man ja mal den Kopf in die Mikrowelle strecken...

3) Das interressiert mich jetzt...
ca. 10 Teilchen/cm^3 --> 10000000 Teilchen/m^3
v=375000m/s
Ein Proton hat ca. die Masse mp=1,6725*10^-27 kg
Ein Elektron hat ca. die Masse me=8,3625*10^-31 kg

Sagen wir mal, das Verhältniss Proton-Elektron ist 1:1...
(5000000*1,6725*10^-27)+(5000000*8,3625*10^-31)=8,36668125*10^-21 [kg/m^3]

Also sagen wir mal näherungsweise, es trifft 375000 mal die -Gesammtmasse pro m^3- geballt in jeder Sekunde mit 375000m/s auf das Segel...
Das entspräche dann *rechnerechne*

also m*v[kgms^-1] * 375000 [s^-1] --> F = 1,17656.....*10^-9 kg*m/s^2

das entspräche einem Druck von 0,00118 N/km^2
__________________________________________________
hmmm...Das ist wohl n böschen wenig...oder???
Naja...Ich hab jetzt keinen Bock noch Formeln zu wälzen oder wild rum zu integrieren deshalb lass ich das erstmal so stehen....Kann auch sein, dass ich mich verdaddelt hab müßte aber doch von der Überlegung richtig sein...
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009
24.01.2003, 15:14 Uhr
Modulo

Foren Geselle


Also das mit der Atombombe würd mich ja mal interessieren.
Da bräucht man aber nen ziemlich unkaputtbares Material...

Zurück zum Licht...is es nun möglich so ein Raumschiff zu konstruieren oder nich?

Und wenn ja, was für gigantische Ausmaße müsste es denn dann haben?
--
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010
25.01.2003, 10:45 Uhr
Du-Nu
2nd GCF-Admin
Foren Geselle


Es gibt zwar eine unvorstellbar große Menge an Sternen (und Sterne leuchten immer von sich selbst aus, sind also Sonnen), doch diese sind auch unvorstellbar weit weg.
Ich schätze einfach mal die Lichtintensität (sprich Helligkeit) ist umgekehrt proportional zur Entfernung ihres Emitters (Sorry wenn ich mich irre, ist nur so ne Überlegung, steht hier leider nicht auf dem Lehrplan.) MegaVolt meint, Es ist umgekehrt proportional zur Entfernung, das glaube ich nicht. Die Lichtintensität müsste ja, um in Ihrer Gesamtheit konstant zu bleiben, immer auf der Oberfläche einer Kugel gemessen werden, und diese Oberfläche ist proportional zum Quadrat des Radius dieser Kugel.
Das würde heißen, wenn Du 1 Meter von einer Lichtquelle wegstehst, und deine Entfernung verdoppelst, also auf 2 Meter, dann hätte sich die Helligkeit dort um den Faktor 4 verringert.
Da die Sterne nun ewig weit von uns weg sind, kommt also nicht mehr wirklich viel Licht bei uns an.

Grüße,

Du-Ne
--
Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. (Lk 16, 10)
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011
25.01.2003, 23:15 Uhr
n0b0dy
Schinder in Ehren (10k)
Foren Champion


ich weiss was, ich weiss was....

zur ersten frage: interferenz -> einfach ma im netz nachschauen
zur zweiten frage: jau, du hast einen rückstoss-effekt.

btw: vergesst nicht den relativistischen effekt in punkto masse.
--
(ja|nein|vielleicht)*
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012
26.01.2003, 12:22 Uhr
ToP-PaPPa
Der, der den Hammer schwingt
Foren Papst


Mal ein kleiner Gedanke zum Thema massenzunahme:
Was passiert, wenn ich eine Atombombe an Board habe, und gen c beschleunige ? Da die Bombe ja auch an Masse zunimmt, sollte sie ja irgendwann von alleine die kritische Mase erreichen, oder ?
--
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013
26.01.2003, 18:21 Uhr
Modulo

Foren Geselle


@ToP-PaPPa

Ich galub bei dem Begriff kritische Masse haste da nen bisschen was verwechselt. Mit der kritischen Masse ist ja eigentlich nur die Anzahl der Teilchen gemeint die nötig sind um das ganze zur Explosion bringen und die nimmt ja nun mal weder zu noch ab. Da kann der gute Einstein auch nix machen.
Oder vertu ich mich da jetzt?
--
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014
26.01.2003, 18:26 Uhr
Modulo

Foren Geselle


Apropos Interferenz...

... das hat ja was mit Licht zu tun und wie ich so bin hab ich mal wieder ne Frage zum Thema Licht. (Wen fasziniert das nicht?)

Also man bestimmt doch die Expansionsgeschwindigkeit des Universums mit Hilfe der bei hellen Objekten beobachteten Rotverschiebung, die ja vergleichbar ist mit dem sog. Doppler - Effekt.

Mein Problem dabei: Könnte diese Rotverschiebung nicht auch einfach aufgrund der enormen Gravitationskräfte, die bei Galaxien ja nunmal vorhanden sind, auftreten? So dass praktisch die Lichtwellen (oder auch
~-quanten) durch schiere Gravitation "gezerrt werden".

GreetingZ @ all
--
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015
26.01.2003, 19:13 Uhr
ToP-PaPPa
Der, der den Hammer schwingt
Foren Papst


http://www.m-ww.de/enzyklopaedie/strahlenmedizin/atombombe.html

Zitat:

Damit eine derartige Kettenreaktion in Gang kommt, benötigt man eine bestimmte Masse an spaltbarem Material, die sogenannte kritische Masse. Ohne irgendwelche zusätzlichen technischen Manipulationen ist damit die Masse in kg gemeint, bei der es zu einer explosionsartigen Vermehrung der Neutronen und damit zur Spaltung der Uran- bzw. Plutoniumkerne kommt. Die kritische Masse von reinem U 235 beträgt 46,4 kg, aber mit Hilfe von Neutronenreflektoren und -moderatoren kann sie erheblich verringert werden.


--
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016
26.01.2003, 20:57 Uhr
MegaVolt

Foren Geselle


@ Modulo

Jo...siehe Schwarze Löcher...Die sind ja nunmal schwarz, weil die Gravitation so groß ist, dass das Licht nicht entweichen kann...

@ ToP-PaPPa

Es gibt 2 Punkte, die dagegen sprechen...

1) Die Massenzunahme mit höherer Geschwindigkeit ist vom Inertialsystem abhängig...
Sagen wir mal das Raumschiff hat komplett eine Masse von einer Tonne bei Stillstand.
Jetzt beschleunigt das Raumschiff mit der Bombe und einer Person an Bord.
bei 99% c (relativ zur Erde) hätte das Schiff von der Erde aus "gesehen" eine Masse von 7,1 t. Bei 99,9% c schon von 22,4 t, bei 99,999% c schon von 224 t. Bei 100% c währe die Masse unendlich.

Von der Person, die an Bord ist, aus gesehen, währe die Masse der Bombe allerdings immer 1 t. Da Sie sich nicht relativ zu der Person bewegt.

2) Die "Krittische Masse" wird dann erreicht, wenn genügend Neutronen (die hauptsächlich von gespatenen Atomen kommen) wieder auf ein Atom treffen, bevor sie die Masse verlassen. (Bei jeder Spaltung "entstehen" 2 "neue" Neutronen)
Ich könnte also 1000 Tonnen reines Plutonium-239 oder U-235 als z.B. dünnes Blech am Stück aufbewahren, ohne dass es explodiert. (Es sei denn ich rolle das Blech auf...) Bei der krit. Masse wird von einer Kugel ausgegangen.

Aber nur weil die Masse für einen externen Betrachter zunimmt, heißt das nicht, dass sich die Atome bei höherer Geschwindigkeit "vermehren"...
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017
26.01.2003, 21:00 Uhr
n0b0dy
Schinder in Ehren (10k)
Foren Champion


@Modulo: die gravitation wirkt sich nach meinem bescheidenen wissensstand nicht auf die wellenlänge aus... obwohl, durch den relativistischen effekt haben wir ja auch eine längenkontraktion... allerdings nicht in ausbreitungsrichtung... gute frage... ich glaub da hack ich ma in meinen schlauen büchern aus meinem studium nach.

@top-pappa: tja, also keine atombombe bei deinen reisen mitnehmen
--
(ja|nein|vielleicht)*
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018
26.01.2003, 21:47 Uhr
MegaVolt

Foren Geselle


...Oh...Etwas schnell gepostet....

Ich bin mir auch net mehr sooo sicher mit der Gravitationszerrung....
Es wird auf jeden Fall die die Linearität beeinflußt...
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019
27.01.2003, 18:57 Uhr
n0b0dy
Schinder in Ehren (10k)
Foren Champion


dat stimmt... oje ist schon lang her, obwohl irgendwie mein steckenpferd ist... werd ich ma wieder aufsatteln...
--
(ja|nein|vielleicht)*
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020
27.01.2003, 21:39 Uhr
Modulo

Foren Geselle


@ n0b0dy

Sorry, bin nen bisschen schwer von kapee. Stimmt das jetzt also, dass die Gravitation die Wellenlänge von elektromagnetischen Wellen beeinflusst?
Wenn ja, wie is es dann überhaupt möglich zu sagen, dass das Universum expandiert, wenn im Prinzip auch jedes relativ zu uns in Ruhe befindliches Objekt rotverschobenes Licht aussendet?

@ MegaVolt

Also auf Schwarze Löcher wollt ich hier ausnahmsweise mal nicht anspielen, da bei ihnen ja nix in dem Sinne zu "sehen" ist, weil sie das Licht in extrem langwellige Bereiche "stretchen", sondern weil bei ihnen das Licht am und hinterm Ereignishorizont gar keine Chance mehr hat zu entkommen.
--
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021
31.01.2003, 20:17 Uhr
Modulo

Foren Geselle


Also wenn schon keiner antwortet, dann führ ich halt Selbstgespräche!

Um noch mal auf meine erste Frage zurückzukommen...
Das mit der Interferenz kann ja wohl auch net so ganz haun. Um überhaupt im Sinne meiner Frage etwas zu bewirken, müssten sich mehrere Lichtstrahlen komplett auslöschen, was dadurch erreicht wird, dass sich zwei Lichtwellen genau so überlagern, dass die Phasenverschiebung soweit geht bis eine "Spitze" der einen Welle einem "Tief" der anderen Welle gegenüberliegt.
Das lässt sich aber nur mit gleichfrequenten und Lichtwellen mit gleicher Amplitude machen. ... Ich denke doch, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, auf genau so eine Situation zu treffen. Und selbst wenn so etwas passieren sollte, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Lichtwellen auslöschen genauso groß wie die Möglichkeit der "Intensitätsverdopplung".
Und wo bleibt da jetzt die von mir geforderte und offensichtlich existente Dunkelheit???
--
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022
31.01.2003, 20:52 Uhr
ToP-PaPPa
Der, der den Hammer schwingt
Foren Papst


Bei der Ausbreitung der Lichstrahlen von der (annähernd) punktförmigen quelle. die intenstität nimmt quadtrisch zur Entfernung ab.
--
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023
01.02.2003, 07:48 Uhr
Merowig

Foren Geselle


mal ein Auszug aus Kosmologie für Fussgaenger von Harald Lesch ( wer Space Night auf Bayern Alpha kennt wird den auch kennen) das ich grad les :

Zitat:

Einer der Ersten, die sich bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts bezüglich
dieses Themas Gedanken gemacht haben, war Heinrich Wil-
helm Olbers. Er beschäftigte sich damals mit der Frage: Warum
ist der Nachthimmel dunkel? Auf den ersten Blick erscheint
diese Frage ziemlich einfältig. Dunkel ist es einfach deshalb,
weil sich die Erde so gedreht hat, dass die Sonne nicht über
uns am Himmel steht, sondern die andere Erdhälfte beleuch-
tet. Aber Olbers dachte viel weiter. Für seine Überlegung ging
er davon aus, dass das Universum unendlich ist, sich nicht
ausdehnt und dass die leuchtende Materie, also die Sterne,
einheitlich im Raum verteilt sind. Eine Annahme, die durch-
aus mit unseren Erfahrungen im Einklang zu sein scheint.
Wenn dem aber so ist, dachte Olbers, dann trifft unser Blick,
ganz egal in welche Richtung wir schauen, in irgendeiner Ent-
fernung immer auf einen Stern. Und wenn das Universum un-
endlich ist, dann stehen die Sterne in der Tiefe gestaffelt so
dicht wie die Bäume in einem Wald. Auch hier trifft unser
Blick nach einer gewissen Entfernung stets auf einen Baum.
Nun wissen wir aber, dass die Intensität des Sternenlichts, das
auf die Erde fällt, mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt.
Weit entfernte Sterne leuchten also nur noch ganz schwach.
Andererseits nimmt aber die Anzahl der Sterne, die sich bei-
spielsweise in einer Kugelschale um die Erde befinden, mit
dem Radius der Kugelschale im Quadrat zu. Das Licht der
Sterne in dieser Schale wird zwar mit wachsendem Durchmes-
ser der Schale schwächer, dafür jedoch erhöht sich die Anzahl
der Sterne in dieser Schale. Beide Effekte heben sich gegensei-
tig auf. Das bedeutet, dass jede Schale, welchen Radius sie
auch haben mag, stets gleich viel Licht zu uns schickt. Der
Himmel müsste also des Nachts in jeder Richtung so hell sein
wie die leuchtende Oberfläche unserer Sonne.
Dass dies nicht stimmt, davon können wir uns jede Nacht
leicht überzeugen. Wie aber kommen wir aus diesem Parado-
xon heraus? Mehrere Lösungen bieten sich an. Erstens: Das
Universum ist nicht unendlich, also muss es Lücken geben, in
denen unser Blick nicht auf einen Stern fällt. Zweitens: Das
Universum ist zwar unendlich, doch ist es nicht unendlich alt.
Dann existieren auch die Sterne erst seit einer gewissen Zeit,
und diese Zeit ist zu kurz, als dass uns das Licht sehr weit ent-
fernter Sterne schon erreichen könnte. Und drittens: Das Uni-
versum dehnt sich aus, das heißt, die Sterne scheinen alle von
uns wegzufliegen. Die Sterne, die am weitesten von uns ent-
fernt sind, müssen natürlich auch mit der größten Geschwin-
digkeit davonfliegen, sonst wären sie ja nicht so weit gekom-
men. Wenn sich aber ein Stern von uns wegbewegt, dann wird
sein Licht immer röter, also langweiliger. Das ist der gleiche Ef-
fekt, den wir auch bei einer Schallquelle wahrnehmen, zum
Beispiel einem Krankenwagen mit eingeschaltetem Martins-
horn, der an uns vorbeifährt. In dem Augenblick, in dem das
Auto auf unserer Höhe ist und sich von uns entfernt, ertönt das
Martinshorn in einem tieferen Ton, der umso tiefer, also lang-
weiliger ist, je schneller das Auto fährt. Je schneller sich die
weit entfernten Sterne von uns wegbewegen, desto röter und
damit langweiliger und energieärmer wird also ihr Licht, bis es
schließlich so schwach geworden ist, dass wir es nicht mehr
sehen können.


--
Come on god. Answer me. For years I'm asking you why... why are the innocent dead and the guilty alive? Where is justice? Where is punishment? Or have you already answered. Have you already said to the world: 'Here is justice. Here is punishment. Here... in me...'

Dieser Post wurde am 01.02.2003 um 07:50 Uhr von Merowig editiert.
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024
01.02.2003, 09:57 Uhr
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[ot]
ich finde rotes licht gar nicht langweilig *g*
[/ot]
--
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